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Geschichte und Entwicklung des Weihnachtsfestes

Wo liegen eigentlich die Wurzeln des Weihnachtsfestes

Wo liegen eigentlich die Wurzeln des Weihnachtsfestes?

24.08.2016 - In nahezu allen Ländern der Welt wird Weihnachten gefeiert. Wie das Fest jeweils gestaltet wird, ist sehr unterschiedlich. In der Regel gehören Weihnachtsgeschenke dazu, die in Deutschland meist am Heiligen Abend überreicht werden. An anderen Orten gibt es Überraschungen manchmal erst im Januar oder ausschließlich am Nikolaustag. Aber wo liegen eigentlich die Wurzeln des Weihnachtsfestes? Wir haben uns mit dem Thema näher befasst und sind dabei auf interessante Begebenheiten gestoßen, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

Von Wintersonnenwendfeier zum christlichen Weihnachtsfest

Die allgemeine Annahme, Weihnachten sei ein christliches Fest, ist heute wohl richtig. Jedoch war dies nicht immer so, denn sein Ursprung liegt bereits weit vor der Verbreitung des christlichen Glaubens. In längst vergangenen Zeiten wurde der 25. Dezember als Tag der Wintersonnenwende gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt fanden auch religiöse Feste statt, beispielsweise bei den

  • Römern zu Ehren des Gottes Saturn und seiner Ehefrau Ops,
  • Asiaten zur Geburt des indischen Lichtgottes Mithras sowie
  • Ägyptern der Isiskult der Geburt des Horus.

Zudem gab es zahlreiche heidnische Feiern wie das Mittwinterfest der Germanen sowie das nordeuropäische Julfest.

Weihnachtsgeschenke gab es anfangs noch nicht

Um das Jahr 217 herum machte Papst Hippolyt den Versuch, die zahlreichen bestehenden heidnischen Kulte zu verdrängen. Er scheiterte zunächst, jedoch Papst Liberius schaffte es am 25. Dezember 354, dass in Rom die erste christliche Weihnachtsfeier stattfand. Allgemeine Gültigkeit erhielt dieses Datum für das Fest zu Christi Geburt durch Kaiser Theodosius. Eine schnelle Verbreitung erfolgte jedoch nicht. Viele orthodoxe Menschen feierten sehr lange noch die Geburt sowie Taufe Jesus Christus am 6. Januar. Erst nach und nach bürgerte sich das Christfest auf den 25. ein und entwickelte sich immer mehr zu dem Weihnachtsfest, wie wir es heute kennen.

Gebäck, Nüssen oder Äpfeln zu Weihnachten

Gebäck, Nüssen oder Äpfeln zu Weihnachten

Dank Martin Luther begann das Schenken zu Weihnachten im 16. Jahrhundert

Einige unserer Weihnachtsbräuche stammen bereits aus dem Mittelalter. Laut Bibel wurde Jesus in der Nacht geboren, so dass die Gottesdienste anlässlich des Festes bereits am 24. Dezember stattfanden. Zur damaligen Zeit bestand Weihnachten aus vier Feiertagen, hernach erfolgte eine Kürzung auf drei und im 18. Jahrhundert auf zwei. Das Schenken zu Weihnachten begann im 16. Jahrhundert. Zuvor waren nur Nikolauspräsente in Form von Gebäck, Nüssen oder Äpfeln bekannt. Martin Luther, der die Kinder mehr auf Jesus fixieren wollte, machte Weihnachtsgeschenke publik. Er wies zudem insbesondere auf die armen Menschen hin, die an dem Tag zu Gedenken Christus keinen Hunger leiden sollten.

Das Aufstellen von Weihnachtskrippen

Das Aufstellen von Weihnachtskrippen

Krippen stellen ein beliebtes Geschenk zu Weihnachten dar

Die traditionelle Weihnachtskrippe, an welcher sich noch heute zahlreiche Kinder und Erwachsene erfreuen, gab es schon im 5. Jahrhundert mit aus Holz geschnitzten Figuren, die Jesus sowie Esel und Ochse darstellten. Die Maria-Figur fand man erst ab dem Mittelalter in den Miniaturställen. Die zuerst bekannt gewordene Krippe, wie wir sie heute kennen, wurde im Jahr 1562 in Prag von Jesuiten errichtet. Danach breitete sich diese Tradition schnell in den verschiedensten Kirchen aus. So wurden 1607 in München, 1608 in Innsbruck, 1609 in Hall sowie 1615 in Salzburg ebenfalls Weihnachtskrippen aufgestellt. Mittlerweile findet man in unzähligen Ländern die verschiedensten Krippen. Holz stellt noch immer das beliebteste Material dar, aber auch Keramik und Plastik, wie beispielsweise von Lego oder Playmobil, werden oftmals verwendet.

Zeitweise waren Weihnachtskrippen in der Öffentlichkeit verboten

Als weltweit bekannteste Krippen gelten die neapolitanischen. Diese beeindrucken durch ihre absolut detailgetreue Nachbildung von Straßen und Marktszenen. Zudem sind sie mit sehr aufwendig gefertigten Figuren ausgestattet. In Süddeutschland sowie Österreich wurden die berühmten Kleinode oftmals kopiert. Das Aufstellen von Weihnachtskrippen war im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verboten. Kaiserin Maria Theresia beispielsweise stoppte das Errichten in öffentlichen Gebäuden, darunter auch in der Kirche. Im Fürstbistum Salzburg wurde von Erzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld im Jahr 1784 ebenfalls ein Verbot ausgesprochen. Die Untersagungen führten dazu, dass die Menschen sich privat ihre eigene kleine Krippe aufbauten, womit diese Tradition ihren Anfang nahm.

Weihnachtsgeschenke unter den Christbaum

Weihnachtsgeschenke unter den Christbaum

Erst seit circa 1700 legt man Weihnachtsgeschenke unter den Christbaum

Krippenspiele gibt es schon seit dem 11. Jahrhundert. Diese wurden in der Regel in den Gotteshäusern aufgeführt. Dort sang man auch in trauter Gemeinsamkeit christliche Weihnachtslieder. Berühmte Songs wie „Alle Jahre wieder“ oder „Oh Tannenbaum“ fanden ihre Komposition im 19. Jahrhundert, sie bereichern seitdem bis heute unzählige Weihnachtsabende in privaten Haushalten. Auch die köstlichen Lebkuchen und anderes Gebäck haben ihren Reiz seit dem Mittelalter nicht verloren. Das Schmücken der Wohnung mit Tannengrün ist ebenfalls schon lange verbreitet. Christbäume fanden ihren Einzug um 1700, die Kerzen kamen etwa ein Jahrhundert später hinzu. Im 14. Jahrhundert hatte man schon die Möglichkeit, einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Im Jahr 1384 soll der erste in der Stadt Bautzen abgehalten worden sein.

Brauch der Pinatas in Mexiko

Brauch der Pinatas in Mexiko

Lebhafter Weihnachtsbrauch in Mexiko

In Mexiko gibt es einen alten Brauch, den viele Kinder genauso lieben wie das Auspacken ihrer Weihnachtsgeschenke. Anlässlich des Christfestes finden dort lebhafte Umzüge auf den Straßen, die sogenannten „psadas“ statt. Diese stellen bereits ein kunterbuntes, fröhliches Ereignis dar. Der Höhepunkt für die Jüngeren ist hierbei jedoch der „Brauch der Pinatas“. Aus Pappmaschee oder auch Ton wird ein Gefäß, manchmal auch eine Figur, geformt und mit Süßigkeiten, Früchten und vielem mehr gefüllt. Nach dem Aufhängen versuchen die Kinder mit verbundenen Augen der Reihe nach mit einem Stock das begehrte Objekt zu zerschlagen. Ist dies gelungen, stürzen sich alle auf die süßen Weihnachtsüberraschungen und versuchen, so viel wie möglich davon zu erwischen.

Weihnachtsgeschenke in Skandinavien

Weihnachtsgeschenke in Skandinavien

„Fliegende“ Weihnachtsgeschenke in Skandinavien

Auch in den skandinavischen Ländern gibt es eine lustige Tradition, welche für viel Spaß beim Christfest sorgt. Diese wird „Julklapp“ genannt und ist bei Jung und Alt sehr beliebt. Dabei kommt der Schenkende nicht in das Haus, sondern hämmert an die Tür und wirft ungesehen das Weihnachtsgeschenk einfach hinein. Um auf keinen Fall erkannt zu werden, trägt er oftmals sogar einen Handschuh aus Silberpapier. Sitte ist, dass die Präsente nicht einfach nur in Papier verpackt werden, sondern auf eine witzige und ungewöhnliche Art und Weise. Zudem werden – meist frei erfundene - Gedichte dazugelegt, die meistens lustig gestaltet sind, manchmal aber auch unter die Gürtellinie gehen. Sämtliche Anwesenden versuchen hernach mit großer Begeisterung zu erraten, wer für die Weihnachtsüberraschung verantwortlich ist.

Geschenke zu Weihnachten bereichern das Fest der Liebe

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Christfest deutlich gewandelt. Geblieben sind jedoch viele Traditionen und die Bedeutung, Familien oder Freunde zusammenzuführen. In manchen Ländern wird es sehr besinnlich gefeiert, in anderen finden lebhafte Partys statt. Fast immer stehen Weihnachtsgeschenke mit auf dem Programm. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob man viel oder wenig auf den Gabentisch zu legen hat. Kleine Überraschungen können dem Beschenkten Zuneigung und Interesse vermitteln. In diesem Sinne, genießt euer Weihnachtsfest und vielleicht habt ihr ja Spaß dabei, dieses durch eine alte Sitte neu zu beleben!

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