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Weihnachtstraditionen – wie man rund um die Welt feiert

Weihnachtstraditionen – wie man rund um die Welt feiert

Weihnachtstraditionen – wie man rund um die Welt feiert

26.04.2016 - Bereits die Kleinsten unter uns wissen ziemlich gut Bescheid, wie in Deutschland Weihnachten gefeiert wird. Sie staunen daher nicht schlecht, wenn sie hören, dass das beschauliche Fest in anderen Ländern oftmals eine völlig andere Gestaltung aufweist. Bei uns werden Weihnachtsgeschenke am Heiligen Abend vom Weihnachtsmann unter den Christbaum gelegt, das weiß doch jedes Kind. Im Ausland stellen sich nicht nur der Zeitpunkt des Schenkens, sondern auch der Überbringer der Präsente sowie die Art des Schmuckes unterschiedlich dar. Grund der Festlichkeiten ist überall der Gleiche: Die Feier von der Geburt Jesus Christus.

Wichtig in den Niederlanden: Geschenke in Nikolauspapier einpacken

Schauen wir uns doch mal an, wie es bei unseren Nachbarn, den Niederländern, aussieht. Der größte Unterschied liegt in der Bescherung, denn die gibt es an Weihnachten dort nicht. „Sinter Klaas“ kommt bereits am Nikolausabend mit seinen Geschenken. Er reist auch nicht mit dem Rentier-Schlitten an, sondern mit dem Schiff. Damit sich auch jeder von seinem Eintreffen überzeugen kann, findet jährlich eine Live-Übertragung seiner Ankunft im Fernsehen statt. Das Weihnachtsfest wird ansonsten wie bei uns am 25. und 26. im Familienkreis inklusive Christbaum gefeiert. Traditionelle Speisen sind Wild, Rindfleisch, gerne wird auch ein gemütliches Fondue- oder Raclette-Mahl genossen.

Frankreich: „Père Noel“ durch den Schornstein

Weihnachtsgeschenke gibt es in Frankreich am 25. Dezember

Kommen wir zu unserem südlichen Nachbarland Frankreich. Der Heilige Abend wird mit einem köstlichen Mahl namens „Le Reveillon“ begangen. Serviert werden insbesondere gerne Austern, Gänsebraten, Schnecken und Truthahn. Ein weiteres traditionelles Festessen ist ein mit Kastanien gefüllter Truthahn. Selbstverständlich fehlen an diesem besonderen Tag auch nicht die abwechslungsreiche Käseplatte sowie köstliche Nachtische. Wie in Frankreich allgemein üblich, kann sich der Essensgenuss über mehrere Stunden hinziehen. Danach ist die ganze Familie gestärkt, um die mitternächtliche Andacht in der Kirche zu genießen. Am nächsten Tag kommt „Père Noel“ durch den Schornstein geklettert und erfreut alle mit Geschenken zu Weihnachten. Diese platziert er entweder in die bereitgestellten Schuhe oder auch unter den Weihnachtsbaum (französisch: sapin de Noel). Als offizieller Feiertag gilt übrigens nur der 25. Dezember.

Zweimaliges Schenken in Italien

Auf die Kinder in Italien kann man neidisch werden, denn sie erhalten an zwei Tagen Weihnachtsgeschenke. Je nach Tradition hinterlässt das Christkind, italienisch „Gesù bambino“, die Überraschungen in den aufgehängten Strümpfen oder die liebe Hexe „La Befana“. Dies geschieht zum einen am frühen Morgen des 25. Dezembers, zum anderen am 06. Januar. Ein wunderschöner Brauch ist das Herstellen der Weihnachtskrippe durch Väter und Kinder. Bereits lange Zeit vor dem Fest beginnen sie damit, bereichern diese täglich mit neuen Heiligenfiguren und krönen die aufwändige Arbeit am 24. Dezember mit dem Einsetzen des Christkindes. An diesem Tag werden in der Regel Meeresfrüchte serviert, da Fleisch gemieden wird. Am 25. erfreuen sich die Italiener an den Geschenken zu Weihnachten sowie verschiedenen Fleischgerichten.

Traditionelle Weihnachtsmahlzeit stellt in Griechenland der Truthahn dar

Keine Geschenke zu Weihnachten für griechische Kinder

In Griechenland können Kinder und Co am 25. und 26. Dezember mit keinerlei Weihnachtsgeschenken rechnen. Dort wird zwar ebenfalls das Heilige Fest an diesen beiden Tagen gefeiert, jedoch ausschließlich in Form eines guten Essens. Fleisch- und Süßspeisen spielen dabei die Hauptrolle. Traditionelle Weihnachtsmahlzeit stellt der Truthahn dar, aber auch das Spanferkel gewinnt nach und nach immer mehr an Bedeutung. Meist findet die Feier im Kreis der Familie und Freunden statt. Erst am 01. Januar nachts ist es dann soweit mit den Geschenken zu Weihnachten. Dann kommt „Agios Vasilis“, ein Heiliger, der bekannt für seine Freundlichkeit und Güte gegenüber den Armen war. Dieser begeht seinen Namenstag, indem er die Menschen beschenkt. Zudem wird der Neujahrskuchen „Vasilopita“ angeschnitten. In diesem befindet sich eine Silbermünze, die dem Finder das ganze Jahr über Glück beschert.

In England wird neben dem Weihnachtsbaum das ganze Hause geschmückt

In England geht es am Heiligen Fest immer sehr lustig und lebhaft zu. Alles wird mit viel Grün geschmückt und durch bunte Girlanden und glitzerndes Lametta bereichert. Bereits am 24. Dezember wird ein umfangreiches Mahl genossen. Traditionsgemäß kommen Truthahn und Plumpudding auf den Tisch. In letzterem wird eine Münze versteckt, der glückliche Gewinner darf sich etwas wünschen. Beim Essen fehlen weder Hütchen, noch Tröten, Luftschlangen und auch Knallfrösche. Hernach heißt es Leine spannen und Strümpfe aufhängen. Denn „Father Christmas“, auch „Santa Claus“ genannt, kommt mit seinen Weihnachtsgeschenken in der Nacht zum 25. Dezember durch den Schornstein gerutscht. Dass die Kinder für große Socken sorgen ist klar und so können sie sich am nächsten Morgen voller Begeisterung auf die Überraschungen zu Weihnachten stürzen.

Feiert Schweden das längste Weihnachtsfest der Welt?

Die Schweden feiern vermutlich das längste Weihnachtsfest weltweit. Dort heißt es Julfest, beginnt am ersten Advent und findet sein Ende am 13. Januar. Geschenke zu Weihnachten gibt es allerdings – trotz des langen Zeitraumes - nur einmal. Eine der Hauptfeierlichkeiten ist das Luciafest am 13. Dezember. Es ist der Tag der Lichtkönigin, der beispielsweise durch zahlreiche Umzüge mit Kerzen gefeiert wird. Am 23. Dezember findet „Lillejulafton“ statt, das man sich als kleine Vorfeier vorstellen kann. Lustige Reime werden eingeübt und der traditionelle Weihnachtsschinken für den nächsten Tag vorbereitet. Der Heilige Abend am 24. Dezember stellt das wichtigste weihnachtliche Ereignis dar. Ein traditionelles Festessen ist Schweinefußsülze, Reisbrei sowie Fisch in Cremesoße. Während man die Mahlzeit genießt, legt „Jultomten“ die Weihnachtsgeschenke unter den Christbaum. Der 25. Dezember wird im Familienkreis gefeiert, der nächste Tag mit Freunden, oft in Form von lebhaften Partys. Am 13. Januar klingt Weihnachten mit dem Julfest aus, wobei meist sehr viel Julbier fließt.

In Island bringen 13 niedliche Trolle täglich ein Weihnachtsgeschenk

Hoch im Norden, in Island, geht es an Weihnachten sehr lebhaft zu. Dafür sorgen die putzigen Trolle, die nur einmal jährlich von ihrer strengen Mutter aus der Höhle gelassen werden. Und die haben dann nichts Besseres zu tun, als den Menschen Streiche zu spielen, wie beispielsweise das Kerzenlicht an Heiligabend zu stehlen. Aber sie bringen auch die Geschenke zu Weihnachten und deshalb wird ihnen viel verziehen. Vom 12. bis zum 24. Dezember kommt immer einer von ihnen in die Häuser. Da gibt es

  • Stekkjarstaur, den Schafschreck,
  • Giljagaur, den Schaumschuft,
  • Stúfur, den Knirps,
  • Ivörusleikir, den Löffellecker,
  • Pottasleikir, den Kesselkratzer,
  • Askasleikir, den Schüssellecker,
  • Huroaskellir, den Türentreter,
  • Skyrgámur, den Skyrschlund,
  • Bjúgnakraekir, den Rauchwursträuber,
  • Gluggagaegir, den Fensterglotzer,
  • Gáttapefur, den Türschlitzschnüffler,
  • Ketkrókur, den Keulenklauer sowie
  • Kertasníkir, den Kerzenschnorrer.

Liebe Kinder bekommen von den Trollen täglich ein Weihnachtsgeschenk in den Schuh gesteckt. Unartigkeit wird mit einer rohen Kartoffel bestraft.

„Father Christmas“ häufig in Badehose auf einem Surfbrett oder Wasserskier

„Father Christmas“ bringt in Australien Weihnachtsgeschenke in Badehose

Für uns Europäer bedeutet das Heilige Fest nicht nur, dass man Geschenke zu Weihnachten bekommt, sondern auch kalte winterliche Temperaturen. Ganz anders ist es in Australien. Dort beginnt im Dezember der Sommer und so reist „Father Christmas“ häufig in Badehose auf einem Surfbrett oder Wasserskier an. Befindet man sich zu dieser Zeit nicht gerade am Strand, kommt er aber auch gerne mit den Weihnachtsgeschenken durch den Schornstein gerutscht. Am Morgen des 25. können sich Groß und Klein an ihren Überraschungen erfreuen. Sehr festlich geschmaust wird am Heiligabend, ebenso wie in England stehen Putenbraten und Plumpudding auf dem Programm. Wer die Möglichkeit dazu hat, genießt die Weihnachtsmahlzeit im Freien. Dort werden in Australien auch meist die beiden Weihnachtsfeiertage beim Picknick oder Grillen verbracht. Bei den Strandbesuchen fehlen auch die Weihnachtsbäume nicht, allerdings in aufblasbarer Form, was sie zu festlichem Wasserspielzeugen werden lässt.

Man muss die Feste feiern wie sie fallen

Auch in Südafrika herrschen an Weihnachten hohe Temperaturen. Dies hindert die Einwohner jedoch nicht daran, dieses Fest zu feiern. Christbaumschmuck gibt es dort ebenso wie bei uns. Geschmückt werden damit aber keine Tannen, sondern Affenbrot- oder Draht- beziehungsweise Plastikbäume. Auf dem großen Kontinent gibt es viele verschiedene Kulturen. Jede feiert das Heilige Fest auf ihre Art und Weise. Bei den Afrikaans werden Weihnachtsgeschenke bereits am 24. Dezember überreicht. Am ersten Feiertag wird oftmals draußen gegrillt. Eine Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass sich an diesem Tag die Männer um alles kümmern. Zwar bereiten die Frauen meist das Festessen vor, am 25. sind sie jedoch von allen häuslichen Pflichten befreit. Die Zulus überreichen die Geschenke zu Weihnachten am 25. Dezember. In den kleineren Orten findet an diesem Tag eine große gemeinsame Feier statt. Der Dorfchef schlachtet hierfür am Vortag ein Schaf oder einen Ochsen. Die Frauen bereiten ihn zu, Salat und Maisbrei werden als Beilagen gereicht.

Indien: zur Ehrbekundung eine Zitrone

Weihnachtsgeschenke von Bambusbäumen „ernten“

Weihnachten in Indien ist bekannt für seine fantastischen Krippen, wie sie bei uns in dieser Form überhaupt nicht bekannt sind. Sie leuchten und funkeln, dass es eine wahre Pracht ist. Figuren bewegen sich wie durch Geisterhand, auch kleine Wasserläufe sind oftmals integriert. Es gibt einen Wettbewerb, in welchen die Krippen prämiert werden. Die Erbauer der drei schönsten Werke erhalten als Weihnachtsgeschenk einen Geldpreis. Auch Christbäume kennt man in Indien. Diese haben aber nur den Weihnachtsschmuck mit unseren gemeinsam, denn meistens werden Bananenstauden oder Mangobäume verziert. Am Heiligen Abend besuchen viele christliche Familien die Mitternachtsmesse. Der höchste Herr im Hause erhält am nächsten Morgen symbolisch zur Ehrbekundung eine Zitrone, begleitet von Glücks- und Erfolgswünschen. Am gleichen Tag findet auch ein großes Festmahl statt. Scharf gewürztes Fleisch, zahlreiche Gemüsesorten sowie Curryreis stellen die traditionellen Speisen dar. Kinder können ihre Geschenke zu Weihnachten am darauffolgenden Morgen von den Bambusbäumen „pflücken“.

Zahlreiche Weihnachtsmessen auf den Philippinen

Auf den Philippinen wird Weihnachten vom 16. Dezember bis zum ersten Sonntag im Januar gefeiert, wobei es regionale Unterschiede gibt. Allgemein beginnen die Festivitäten mit einer Folge von neun Frühmessen, Beginn ist täglich um 04.00 Uhr morgens. In diesen Tagen befinden sich zahlreiche Menschen auf den Straßen. Erwachsene singen und klatschen Seite an Seite mit Kindern, letztere erhalten dafür kleine Weihnachtsgeschenke wie etwas Geld oder Süßigkeiten. Am 24. Dezember wird der Höhepunkt des Heiligen Festes um Mitternacht vorbereitet, an welchem sämtliche Familienmitglieder teilnehmen. Nach der nächtlichen Messe geht es zum festlichen Speisen nach Hause. Auf den Philippinen werden traditionell Hühner-Reis-Suppe, Frühlingsrollen, gefüllter Fisch, Nudelgerichte, Schinken sowie Früchte serviert. In dieser Nacht kommt selten jemand vorm Morgengrauen ins Bett, nicht einmal die Kinder. Die Geschenke zu Weihnachten müssen diese sich in der Regel selbst abholen. Hübsch gekleidet besuchen sie ihre Verwandten und werden mit Geld oder Überraschungen bedacht.

Frohe Weihnachten allerseits!

Leider ist es uns unmöglich, über die Weihnachtsgeschenke und Feierlichkeiten in allen Ländern zu berichten. Die Auswahl wurde rein zufällig getroffen und förderte viele interessante Begebenheiten zutage. Wir hoffen, du hattest deinen Spaß beim Lesen, so wie wir beim Zusammenstellen der weihnachtlichen Festivitäten. Sicher ist, das christliche Fest wird weltweit ganz der Liebe gewidmet. So war es schon seit Jahrhunderten und dies hat sich auch bis heute nicht geändert. Mit einem sorgfältig ausgesuchten Geschenk zu Weihnachten lässt sich diesem wertvollen Gefühl Ausdruck verleihen.

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